„Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte: 'Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind.“

Astrid Lindgren

Bei der jeweiligen Erweiterung unserer Kindertagesstätte 1991 und 1993 erhielten wir zusätzliches Außengelände. Wir nutzten die Gelegenheit, auch die Außenspielräume neu zu überdenken und in unsere offene Pädagogik zu integrieren. Dabei unterstützte uns der Diplom-Pädagoge Dr. Richard Wagner.

Für unser besonderes Außengelände möchten wir :

  • Eine Vielfalt von überschaubaren, natürlichen Lebensräumen schaffen, in der Kinder sich selbst und die Umwelt/Mitwelt wahrnehmen können.
  • Betätigungsmöglichkeiten und Handlungsfelder anbieten, in denen Kinder ihre eigenen Grenzen und die der Natur erfahren, soziales Verhalten und Risiken abschätzen lernen, sowie mit elementaren Materialien, Werkzeugen und Geräten vertraut werden.
  • Mittels unterschiedlicher und variabler Gestaltungsformen von kindgemäßen, phantasieanregenden Spielzonen mit hohem Spielwert, Kinder neugierig machen, zu motivieren und aktivieren, selbständig auf Entdeckungsreisen zu gehen.
  • Eine lebendige Beziehung und eine tätige Verantwortung entwickeln und herstellen können zur Natur und Umwelt/Mitwelt durch Erkenntnisse Ökologischer Zusammenarbeit.
  • Rückzugsmöglichkeiten schaffen für Ruhe und Geborgenheit, für Vertrautheit und Sicherheit, aber auch für Geheimnisse und Abenteuer durch Hütten, Laubengänge, Nischen, Beobachtungsplätze, Verweilecken, Verwinkelungen.
  • Die Gestaltung unseres Außengeländes soll den Kindern die Möglichkeit eröffnen, Lebens und Wachstumsprozesse wahrzunehmen und persönlich bedeutsame Beziehungen zu Pflanzen und Bäumen und der Natur überhaupt zu entwickeln.

„Die Welt positiv verändern und nicht lange reden und planen, sondern handeln, was hätten wir für unsere ZUKUNFT nötiger als das! Kinder, besonders kleine, werden es in ihren und in unseren Gärten mit Begeisterung tun und dabei soviel Spaß haben, dass sie uns anstecken könnten: etwa, indem sie Steine hin- und hertragen, Löcher graben und wieder zuschütten, Erdhügel errichten und bepflanzen, das Wasser im Tümpel stauen oder umleiten und aus Stecken ein luftiges Naturhaus zusammenflechten..."

Dorothe Frutiger