„Wenn wir Kindern das Sprechen beibringen würden, würden sie es nie lernen.“

John Holt

In unserer Kindertagesstätte:

  • sieht Sprache als Medium von Kommunikation und Teil der Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung
  • fördert kommunikative Kompetenzen
  • greift die kindliche Neugier und Lernfreude und ihre Lust am Erforschen der Umwelt auf
  • nimmt Bildungsgelegenheiten im Alltag wahr und nutzt sie für sprachliche Bildung
  • bezieht alle Kinder ein, nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsbenachteiligten Familien
  • ist ein Konzept von Anfang an und nicht erst beim Übergang in die Schule
  • ist eine sozialpädagogische Querschnittsaufgabe für alle ErzieherInnen
  • setzt an den sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der Kinder an
  • bezieht Eltern als Mit-Lernende ein
  • fördert sprachliche Sensibilität und Reflexivität in allen Teilen und bei allen Akteuren/ErzieherInnen der KiTa
  • verzichtet auf standarisierte Methoden zugunsten individueller Förderung
  • fördert die Talente der Mehrsprachigkeit
  • erkennt die Erstsprache (Herkunftssprache) als grundlegend für die Entwicklung von Identität, Denken,Wissenserwerb und Ausdrucksvermögen an
  • unterstützt und nutzt die Herkunftssprache der Familie, als Sprachfundament zur Bildung der deutschen Sprache
  • be(ob)achtet und dokumentiert mit dem Kind im kontinuierlichen Dialog

Wir sind 2011 als eine von 4000 bundesweiten ‚Schwerpunkt-KiTas zur Sprach-und Integrationsförderung’ ausgewählt und benannt.

Das Sprachförderprogramm (Förderrichtlinie vom 04.01.2011) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf unterstützen.

Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und Integration. Durch Kommunikation können soziale Beziehungen gelingen. Jedes Kind braucht Worte, um sich selbst finden und sich ausdrücken zu können. Die deutsche Sprache verbindet alle, die hier leben. Sie ist aber nicht die einzige Sprache, die für Kinder von Bedeutung ist. Die Sprache der Familie und der Herkunftskultur ist für Kinder ebenso wichtig.

Jedes Kind soll von Anfang an faire Chancen haben. Bedarfsgerechte Angebote der Bildung, Betreuung und Erziehung in den Kindertageseinrichtungen müssen deshalb von den ersten Lebensjahren an in guter Qualität bundesweit zur Verfügung stehen. Frühzeitige Sprachförderung in Deutsch durch qualifizierte Fachkräfte hat dabei eine Schlüsselbedeutung als Grundlage gesellschaftlicher Teilhabe und Integration sowie für einen erfolgreichen weiteren Bildungsverlauf.

Sprachbildung soll von Anfang an – also ab dem Einstieg in die Krippe – ab dem Einstieg in die Kita gefördert werden.

Ziel der ‚Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache&Integration’ ist es, Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf frühzeitig durch eine alltagsintegrierte Förderung zu unterstützen. Hierzu wird in unserer Kita von 2011 bis 2014 eine ausgebildete Sprachförderkraft mit 19.5 Std. eingesetzt, welche die Erzieherinnen mit den Kindern und die Eltern fachlich begleiten und unterstützen wird. Diese Maßnahme wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in 4000 KiTas bundesweit finanziert.

Flyer Schwerpunkt KiTa Sprache und Integration / Thumb

PDF: Flyer Schwerpunkt KiTa Sprache und Integration (1 MB)